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DigiARS – ein neues Forschungsprojekt zur Wirksamkeit digital gestützter Therapie in der ambulanten Sucht-Rehabilitation

Die Charité führt in Kooperation mit Fach-, Wohlfahrts- und Selbsthilfeverbänden sowie der DHS und finanziell gefördert durch die DRV die bundesweite Studie DigiARS: Wirksamkeit videogestützter ambulanter Sucht-Rehabilitation (ARS) durch. In DigiARS sollen zur Erprobung bei einer Studiengruppe bis zu 30% der 80/120 Therapieeinheiten videogestützt erbracht werden können (insbesondere Einzeltherapie und Bezugspersonengespräche), die zweite Studiengruppe durchläuft zum Vergleich die "normale" ARS ohne videogestützte Therapie. In jeder teilnehmenden Einrichtung soll das Verhältnis der beiden Studiengruppen (Gruppe 1: in Teilen digital, Gruppe 2: ausschließlich Präsenz) in etwa 1:1 betragen. Der Start der videogestützten Therapieeinheiten wird aktuell für Januar 2027 prognostiziert.

 

Teilnehmenden ARS-Einrichtungen kann am Studienende (voraussichtlich Anfang 2029) eine pauschale einmalige Aufwandsentschädigung aus DRV-Fördermitteln gewährt werden (vermutlich ca. 400€ pro Einrichtung, bei mehreren teilnehmenden Standorten einer Einrichtung für jeden zusätzlichen Standort weitere 100€). Dies soll studienbedingt entstehende finanzielle (z.B. Videodienstleister) und organisatorische Aufwände zumindest zum Teil abdecken.

Die Projektpräsentation finden Sie hier.