Programmablauf
Moderation: Ralph Erdenberger
Begrüßung
Monika Schröder, Fachbereichsleitung Landschaftsverband Rheinland Fachbereich 84, Planung, Qualitäts- und Innovationsmanagement
Melany Richter, Referat für Prävention, Psychische Gesundheit, Sucht des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Handreichung des Beirats der Suchtkooperation NRW
Dr. Anne Pauly, Geschäftsstelle Suchtkooperation NRW
Offene Drogenszenen in NRW 2024
Prof. Dr. Daniel Deimel, TH Nürnberg
Kooperation zwischen Sucht und Wohnungsnotfallhilfe
Lilian Fischer & Katja Neveling, Caritas Mettmann
Gesprächsrunde "Aktuelle Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven"
Sabrina Klier, Vision e.V.
Patrick Pincus, Wohnprojekt NUB Düsseldorf
Lilian Fischer, Caritas Mettmann
Prof. Dr. Daniel Deimel, TH Nürnberg
Gesprächsrunde "Gemeinsam engagiert vor Ort - wie gelingt das?"
Luca Neumann, Aufsuchendes Suchtclearing Köln
Christine Keisers, Medizinisches Streetwork Düsseldorf, Drogenhilfe Düsseldorf
Christoph Reuter, Erster Polizeihauptkommissar GABI (Gemeinsame Anlaufstelle Bonn Innenstadt)
Patrick Pincus, Sprecher des Arbeitskreises Drogenkonsumräume in NRW
Jan-Gert Hein, Drogenhilfe Bielefeld
Robert Litschke, Kommunales Lagezentrum Dortmund
Umsetzung von Drug Checking in Nordrhein-Westfalen
Drug Checking Modell-Verordnung NRW, Melany Richter, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Analyseverfahren, Luzia Schaaf, LVR Klinik Viersen
Wie funktioniert Schadensminderung in Zürich?
Florian Meyer, Abteilung Schadensminderung illegale Substanzen, Stadt Zürich
Publikumsbeteiligung: Was sind Ihre aktuellen Herausforderungen vor Ort?
Finanzielle Herausforderungen
- Geldmangel
- Schlechte Haushaltslage
- Fehlende Finanzierungsmöglichkeit (pauschal und unbegrenzt) für freiwillige Aufgaben
- Finanzielle Engpässe in der Wohnungsnotfallhilfe
Strukturelle und organisatorische Herausforderungen
- Bürokratie
- Komplexe Hilfesysteme
- Entbürokratisieren
- Alteingesessene Mitarbeiter mit wenig Wunsch nach Veränderung der Arbeitsweise
- Personalmangel
- Digitalisierung (als Herausforderung oder Chance?)
Soziale und gesundheitliche Herausforderungen
- Wohnungsmangel
- Wenig bezahlbarer Wohnraum
- Unsichere Aufenthaltsverhältnisse
- Komorbiditäten
- Psychische Erkrankung/Doppeldiagnostik
- Psychisch erkrankte Personen ohne Krankheitseinsicht
- Konsum in Parkhäusern
- Gewalt
- Verelendung
Kooperation und Vernetzung
- Zusammenarbeit unter den Ämtern
- Kooperation der Daten
- Zusammenarbeit (Dienste nicht beim gleichen Träger)
- Balance zwischen Bedürfnissen der Stadtgesellschaft und Klient*innen
Gesellschaftliche Herausforderungen
- Anwohnerwiderstand
- Rechtsruck in der Politik
- Gesellschaftliche Akzeptanz
- Stadtbild
Spezifische Bedarfe und Herausforderungen
- Hilfen für EU-Ausländer
- Abstinenzorientierte Hilfsangebote
- Plätze qualifizierter Entzug illegaler Substanzen
- Akzeptanzorientierte Psychologische Unterstützung
- Med. Versorgung, Alltagshilfe
- Stationäre Einrichtungen nach 67
- Übergang Haft/Freiheit
- Strafverfolgungszwang
- Alternative Aufenthaltsplätze
Publikumsbeteiligung: Gemeinsam engagiert vor Ort - Wie gelingt das bei Ihnen?
Regelmäßige Aktivitäten & Angebote
Kooperation & Netzwerke
Aufklärung & Sensibilisierung
| Niedrigschwellige Angebote
Langfristige Strategien
Räumliche & fachliche Nähe
|
Publikumsbeteiligung: Was sind die nächsten wichtigen Schritte?
Verbesserung der Zusammenarbeit
- Zusammenarbeit Wohnungslosenhilfe und Suchthilfe verbessern (trotz Trägerkonkurrenz/Kooperationsträger Konkurrenz)
- Zielvereinheitlichung mit Polizei optimieren
Schaffung von Räumen und Plätzen
- Schutz- und Aufenthaltsräume schaffen
- Mehr Raum und Platz schaffen
- Konsumraum schaffen/ Konsumraumforderung nicht aufgeben
Innovative Ansätze und Pragmatismus
- Drugchecking der LVR Klinik Viersen mit Klient*innen ausprobieren
- Pragmatische Wege gehen
- Die Entwicklung weiter vorantreiben...
Umsetzung von Konzepten
- Duldung des Mikrohandels umsetzen
Haltung und Einstellung
- Mutig sein
Sollten Sie an den Vortragsfolien der Beiträge interessiert sein, schreiben sie uns bitte eine E-Mail an kontakt@suchtkooperation.nrw