„𝐒𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐠𝐞𝐡𝐭 𝐮𝐧𝐬 𝐚𝐥𝐥𝐞 𝐚𝐧, 𝐇𝐢𝐥𝐟𝐞 𝐚𝐮𝐜𝐡!“
Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Abhängigkeitserkrankung, quer durch alle Altersgruppen und sozialen Schichten. Die Herausforderungen in der Suchthilfe wachsen und die Problemlagen werden komplexer.
Die rund 1.400 Suchtberatungsstellen sind oft der erste Anlaufpunkt. Sie bieten kostenlose und auf Wunsch anonyme Beratung, schaffen niedrigschwellige Zugänge und begleiten Menschen mit Suchtproblemen auf ihrem Weg. Gerade in ländlichen Regionen bleibt die Versorgung jedoch oft unzureichend, während der Beratungsbedarf steigt. Ohne diese Angebote verlieren Menschen die notwendige Unterstützung, und die gesellschaftlichen Folgekosten nehmen zu.
𝗗𝗲𝗿 𝗔𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝘁𝗮𝗴 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗮𝗿𝗮𝘂𝗳 𝗮𝘂𝗳𝗺𝗲𝗿𝗸𝘀𝗮𝗺, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗦𝘂𝗰𝗵𝘁𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗳𝗿𝗲𝗶𝘄𝗶𝗹𝗹𝗶𝗴𝗲 𝗭𝘂𝘀𝗮𝘁𝘇𝗹𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗶𝘀𝘁, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗻𝗼𝘁𝘄𝗲𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗸𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗣𝗳𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁𝗮𝘂𝗳𝗴𝗮𝗯𝗲. Wo Mittel gekürzt werden, droht ein großes Versorgungsloch. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen fordert deshalb eine gesetzliche Verankerung der Suchtberatung als Pflichtleistung.
𝗗𝗶𝗲 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗮𝗰𝗵𝗸𝗿ä𝗳𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗻𝗼𝗿𝗺: Sie halten Menschen fest, noch bevor sie fallen, und begleiten sie, wenn sie Unterstützung am dringendsten benötigen. 𝗜𝗵𝗿𝗲 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗿𝗲𝘁𝘁𝗲𝘁 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻, 𝘀𝘁𝗮𝗯𝗶𝗹𝗶𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗚𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗻𝘁𝗹𝗮𝘀𝘁𝗲𝘁 𝗞𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗲𝗻.
Suchtberatung braucht verlässliche Strukturen und ausreichend Ressourcen – analog und digital. Unterstützung und Wissen sind heute wichtiger denn je, um den steigenden Bedarf und die neuen Herausforderungen der Suchthilfe zu bewältigen.
Weitere Informationen und Materialien zum Aktionstag finden Sie auf der Website der DHS.