Aktuelles

JIMplus-Studie 2026 veröffentlicht

Die JIMplus-Studie 2026 wurde veröffentlicht und beleuchtet die Social-Media-Nutzung von Jugendlichen als Spannungsfeld zwischen Inspiration und Belastung.

Viele Jugendliche erleben die Nutzung sozialer Medien ambivalent: Einerseits bieten Plattformen wichtige Zugänge zu Wissen und sozialer Zugehörigkeit, andererseits gehen sie häufig mit Ablenkung und negativen Auswirkungen auf das Wohlbefinden einher. Laut Studie geben 72 Prozent der Jugendlichen an, durch Social Media von eigentlich wichtigen Aufgaben abgelenkt zu werden. 55 Prozent berichten, dass ihnen dadurch Zeit für Erholung und Freizeit fehlt. Als häufigste Folge wird eine verminderte Konzentrationsfähigkeit genannt (40 Prozent).

Gleichzeitig zeigt die Studie auch die positiven Aspekte: 82 Prozent der Befragten sehen in sozialen Medien eine wichtige Wissensquelle, und etwa die Hälfte fühlt sich dort verstanden und unterstützt. Die Ergebnisse verdeutlichen die komplexe Rolle digitaler Medien im Alltag junger Menschen und unterstreichen die Bedeutung eines reflektierten und gesundheitsförderlichen Umgangs.

Die JIMplus-Studie 2026 wurde vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) durchgeführt und im Rahmen einer Veranstaltung bei jugendschutz.net in Mainz vorgestellt. Der mpfs ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und des Südwestrundfunks (SWR).

Weitere Informationen sowie die vollständige Studie sind auf der Website des mpfs abrufbar. 

Für Rückfragen steht Dominik Rudolph (Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg) unter presse@lfk.de zur Verfügung.