Die Deutsche Aidshilfe informiert über wichtige Schritte zur 𝗦𝘁ä𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗧𝗮𝗸𝗲-𝗛𝗼𝗺𝗲-𝗡𝗮𝗹𝗼𝘅𝗼𝗻 in Deutschland:
Die Modellprojekte NALtrain und bayTHN in Bayern haben dazu beigetragen, dass die 𝗻𝗲𝘂𝗲𝗻 𝗥𝗶𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗻𝗶𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀ä𝗿𝘇𝘁𝗲𝗸𝗮𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗻𝘂𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗣𝗮𝘀𝘀𝘂𝘀 𝗱𝗮𝘇𝘂 𝗲𝗻𝘁𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻.
Darin wird festgehalten, dass Patient*innen zur Vermeidung von Todesfällen durch Opioid-Überdosierung regelmäßig nasales Take-Home-Naloxon verordnet oder zur Verfügung gestellt werden soll. Eine Schulung zu Drogennotfällen und zur Anwendung von Naloxon ist dabei notwendig und kann durch Ärzt*innen oder durch geeignete Einrichtungen der Drogen- und Aidshilfe erfolgen.
➡️ Die Richtlinie ist hier abrufbar: www.baek.de/rili-substitution.
Zusätzlich wurde die 𝗔𝗿𝘇𝗻𝗲𝗶𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝘃𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝘂𝗻𝗴𝘀𝘃𝗲𝗿𝗼𝗿𝗱𝗻𝘂𝗻𝗴 (𝗔𝗠𝗩𝗩) 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗽𝗮𝘀𝘀𝘁.
Ärztliche Praxen können nun Sammelrezepte als Privatrezepte an Einrichtungen ausstellen, die mit drogengebrauchenden Menschen arbeiten oder mit ihnen in Kontakt stehen. Das erleichtert die Versorgung mit Naloxon und unterstützt die praktische Harm-Reduction-Arbeit.
➡️ Eine Handreichung zur Ausstellung dieser Sammelrezepte ist unter www.aidshilfe.de/drogen/system/files/document/Nyxoid%20Handreichung_final.pdf zu finden.
Die Deutsche Aidshilfe lädt Fachkräfte ein, diese Möglichkeiten aktiv zu nutzen, bestehende Abläufe zu prüfen und Take-Home-Naloxon systematisch in ihre Angebote zu integrieren.
📩 Wer sich in den 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗲𝗶𝗹𝗲𝗿 „𝗕𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝘀 𝗡𝗲𝘁𝘇𝘄𝗲𝗿𝗸 𝗧𝗮𝗸𝗲-𝗛𝗼𝗺𝗲-𝗡𝗮𝗹𝗼𝘅𝗼𝗻“ eintragen möchte, kann dafür dieses Formular nutzen: cloud.aidshilfe.de/apps/forms/s/g9qwHiAC95NwrgXPZfE2WBgW.