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Positionspapier der Allianz Alkoholprävention

Pressemitteilung des des Deutschen Landkreistages (DTL):

 

"Der DLT hat das Positionspapier der Allianz Alkoholprävention „Erforderliche Maßnahmen zur Senkung der negativen Folgen des Alkoholkonsums“ mitgezeichnet. Die Allianz Alkoholprävention ist ein breites Bündnis unterschiedlichster Fachorganisationen aus den Bereichen Suchthilfe, Medizin, Psychologie, Sozialer Arbeit und Ökonomie, die sich unter Federführung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) für bessere Maßnahmen im Bereich der Alkoholprävention einsetzen. Die Bundesvereinigung der Kommunalen Spitzenverbände ist eine mit der DHS kooperierende Organisation.
Das Positionspapier enthält gezielte Präventionsmaßnahmen zur Reduzierung des Alkoholkonsums. Voraussetzung, um als Leistung der Prävention zu gelten, ist dabei, dass in Folge einer Maßnahme eine Senkung des Alkoholverbrauchs und der alkoholbedingten Probleme folgt. Das ist erreichbar, indem Alkoholkonsum unattraktiver gemacht wird und die Menschen motiviert werden, ihren Alkoholkonsum für mehr Lebensqualität zu reduzieren oder zu beenden. Für dieses Ziel sind nach internationalem Konsens in Wissenschaft und Einrichtungen öffentlicher Gesundheit insgesamt fünf Strategien sinnvoll. Diese werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen und unter dem Begriff SAFER zusammengefasst. Hierauf basiert auch das Positionspapier. Es geht dabei um die Stärkung von Maßnahmen zur Einschränkung der Verfügbarkeit von Alkohol, den Ausbau von Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer, die Förderung des Zugangs zu Frühentdeckung (Screening), die Etablierung von Maßnahmen zur Einschränkung und zum Verbot von Marketing für alkoholische Getränk und die Realisierung von Preiserhöhungen durch Steuern und Preisgestaltung 
Das Positionspapier wurde durch die AG „Public Health & Alkohol“ der DHS, auch unter Mitwirkung von Vertreterinnen der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände, erarbeitet, und im Februar vom Vorstand der DHS beschlossen. Im Sinne der Prävention unterstützen wir das Anliegen und das Positionspapier entsprechend."