Aktuelles

Handreichung zur Anpassung der Angebote in Aids- und Suchthilfe für Crackkonsument*innen

Crack ist seit den 1990er Jahren auf dem deutschen Drogenmarkt bekannt – lange Zeit vor allem lokal begrenzt auf Städte wie etwa Frankfurt am Main. Inzwischen nimmt der Crackkonsum auch in weiteren Großstädten in NRW, Hamburg und Berlin zu. Damit Drogenhilfeeinrichtungen vorbereitet und gerüstet sind, hat die Deutsche Aidshilfe in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Drogenkonsumräume in Deutschland Empfehlungen zum Umgang mit Crackkonsumierenden aus der Praxis für die Praxis erarbeitet. Die zwölfseitige Broschüre ist unter dem Titel „Handreichung zur Anpassung der Angebote in AIDS- und Drogenhilfe für Crack-Konsument*innen“ erschienen. Darin zu finden sind niedrigschwellige Maßnahmen für die Suchthilfe. Die Handreichung enthält sowohl Empfehlungen für die Infektionsprophylaxe als auch zu Tagesruhebetten und Ernährung. Diese Sammlung stellte die Aidshilfe im April zusammen mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen vor.